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Beratungsangebot und therapeutische Intervention

 

  • Was können mögliche Hinweise auf eine Demenzerkrankung sein?
    Gerne informiere ich Sie über mögliche Hinweise und Symptome, Auswirkungen auf das Alltagsleben, mögliche Verläufe und Vorsorgemöglichkeiten u.a.
    Anhand eines umfangreichen Fragenkataloges (den ich Ihnen auch gerne mitgebe) oder anderer Testverfahren (Uhrentest, Mini Mental Status Test) können auch bestimmte Fähigkeiten wie Gedächtnis oder Sprachverständnis überprüft werden.

    Die Diagnosestellung, die medizinische Behandlung und Therapie bei einer Demenzerkrankung kann und muss natürlich immer durch den Haus- oder Facharzt erfolgen!

 

Nicht–medikamentöse Therapien:

Diese sind für Menschen mit Demenz von sehr großer Bedeutung und haben eine positive Wirkung auf den Krankheitsverlauf. Sie bringen mehr Lebensfreude, können die Alltagsfähigkeiten stärken, die geistige Leistungsfähigkeit fördern oder sie können auch zur Entlastung der Angehörigen bei fordernden Verhaltensweisen beitragen.

  • Gedächtnistraining Für an Demenz erkrankte Menschen, aber auch insgesamt für ältere Menschen ist es enorm wichtig, dass geistige (kognitive) Fähigkeiten wie Denken, Wortfindung, Aufmerksamkeit, Konzentration u.a. trainiert und gestärkt werden. Regelmäßiges Gedächtnistraining kann auch vorbeugend wirken und die Krankheit hinauszögern.
    Es geht dabei aber nicht um das Erbringen von Leistungen, es soll auch keinesfalls Konkurrenzdruck geben. Gedächtnistraining soll vor allem Freude machen, den „Kopf“ spielerisch anregen und das Selbstvertrauen und Selbstwertgefühl stärken. Die Teilnehmer sollen auf diese Weise in Erfahrung bringen, was sie noch alles wissen und können.
    Ich biete Gedächtnistraining für Einzelpersonen, bei Zustandekommen auch in einer kleinen Gruppe an.
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  • Erinnerungstherapie
    Warum ist die Biographie und das Erinnern auf das gelebte Leben für Menschen mit Demenz so wichtig? Erinnerungen an die eigene Kindheit und Jugend bleiben lange erhalten und Erkrankte erzählen meist sehr gerne über frühere Erfahrungen und Erlebnisse. Gedächtnis, Lebensfreude und das Selbstwertgefühl können so gestärkt werden. Sie als Angehörige erhalten dabei vielleicht wichtige neue Informationen auch für Phasen, in welchen sich Ihr erkrankter Angehöriger nicht mehr so ausführlich äußern kann. Gerade dann ist es wichtig zu wissen, was der Erkrankte für sich wünscht oder was er gar nicht möchte.
    Gerne zeige ich Ihnen Möglichkeiten wie Sie auch spielerisch im Alltag Erinnerungen anregen können oder ich stelle Ihnen einen umfangreichen Leitfaden zur Erkundung einer Biographie zur Verfügung.
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  • Gelingende Kommunikation und Begegnung mit Ihrem erkrankten Angehörigen:
    Der Austausch mit an Demenz erkrankten Angehörigen ist nicht immer ganz leicht. Wie kann man sich aber mit dem erkrankten Angehörigen trotz aller Schwierigkeiten besser verständigen? Gelingende Kommunikation und Begegnungen tragen ganz wesentlich dazu bei. Hierzu möchte ich Ihnen Hilfestellungen geben. Ihr Alltagsleben kann dadurch erleichtert werden und Ihr erkrankter Angehöriger kann sich besser verstanden fühlen (beispielsweise mittels einer leicht einzuübenden Anleitung nach den Grundlagen der Validation).
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  • Genaue Beobachtung
    Wenn Ihr Angehöriger seine Empfindungen wie Emotionen, Unbehagen u.a. nicht mehr äußern kann, sind Sie auf Vermutungen angewiesen. Wie bekommen Sie trotzdem mit, ob er sich wohl fühlt oder nicht? Dazu eignet sich ein leicht zu handhabender Beobachtungsbogen, anhand dessen Sie Gestik, Mimik , Lautäußerungen besser zuordnen können. Mit einer gewissen Übung können Sie so besser das Wohlbefinden Ihres erkrankten Angehörigen erkunden und einordnen.
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  • Sinnesaktivierung
    Wie gelingt es Wohlfühl- und Glücksmomente in den Alltag zu integrieren? Anhand von ganz einfachen Beispielen zeige ich Ihnen wie Sie in einem die Aktivierung der Sinne (Hören, Sehen, Riechen, Tasten, Schmecken), Kommunikation und Begegnung, Erinnerungsarbeit, Lebensrückschau u.a. in Ihren gemeinsamen Alltag einbauen können.
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  • Entlastungsmöglichkeiten für pflegende Angehörige
    Pflegende Angehörige werden oft sehr stark beansprucht. Die Erfahrung zeigt, dass Angehörige mit der vielfältigen Belastung leichter zurecht kommen, wenn sie sich gut informieren und rechtzeitige gezielte Hilfen in Anspruch nehmen. Gerne informiere ich Sie über bestehende Entlastungsmöglichkeiten bzw. Einrichtungen.
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  • Vorsorgevollmacht, Betreuungsverfügung, Patientenverfügung, Fahrtauglichkeit
    Die Regelung von persönlichen und rechtlichen Belangen ist für alle Menschen, nicht nur für Demenzkranke sehr wichtig. Auch die Frage ob man nach der Diagnose Demenz noch Auto fahren soll, sorgt bei den Betroffenen und Angehörigen oft für umfangreiche Diskussionen.
    Gerne gebe ich Ihnen zu diesen Fragen wichtige Grundinformationen und stelle Ihnen ein umfangreiches Informationsmaterial zur Verfügung.

Nachdrücklich möchte ich betonen, dass bei einer Demenzerkrankung stets eine haus- oder fachärztliche Diagnose sowie eine medizinische Begleitung und Therapie unerlässlich sind. Auch ist die Unterstützung von kompetenten Fachleuten z.B. aus dem Pflegebereich gerade in krisenhaften Phasen dringend anzuraten.

Die Inanspruchnahme einer Demenzberatung kann und soll Ihnen aber wichtige Informationen im Umgang mit der Demenzerkrankung geben, sie kann jedoch wie angeführt keinesfalls den Besuch bei Ihrem Haus- oder Facharzt ersetzen.

Demenzberatung Hirnsperger in Freilassing und dem Berchtesgadner Land. Hilfe für Demenzerkrankte und deren Angehörige und Informationen zu Demenz